Ausdrückliche Eindrücke – Literatur in der Enklave

Ein feiner Beitrag des Herrn Kruppe zur Lage an der Literaturfront. Mit Benjamin Schmidt & mir:

M.Kruppe

Eine Lesung von Schmidt und Tanner

Es ist ein grauer Samstag Ende Oktober. Leichter Nieselregen, fast eher ein feuchter Nebel, legt sich auf das alte Pflaster des kleinen Vorplatzes des Oberen Bahnhofs der Thüringischen Stadt Pößneck. Der obere Bahnhof heißt „oberer Bahnhof“ weil die 13.000 Einwohner zählende Kleinstadt auch einen „unteren Bahnhof“ hat. Eine Seltenheit für eine Enklave, die klein und weitgehend unbekannt ist.

Kurz vor ein Uhr Mittags. Ich lehne am Kotflügel meines Renaults und zünde mir eine Zigarette an. Der Blick auf die Uhr verrät, dass mein Gast eigentlich gleich kommen müsste. Wann, sagte er, kommt er an? Ich beschließe, auf den Ankunftsplan zu sehen und gehe durch das ausladende Tor eines hüfthohen, eisernen Zaunes, der das Bahnhofsgelände von der hier endenden Straße trennt und sagt: „Sie befinden sich nun auf dem Terrain der deutschen Bahn AG, Kippe aus und benehmen!“

Einen Teufel tue ich, ziehe an meiner…

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Eine Antwort zu Ausdrückliche Eindrücke – Literatur in der Enklave

  1. mkruppe schreibt:

    Danke für die Blumen… es ist mir eine Ehre…

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