Tanner trifft für: Das letzte Wort hat … Alexander Sens

erschien gerade im FRIZZ Leipzig:

 

Das letzte Wort in diesem Monat hat Alexander Sens, der unter seinem Name of Artist John Alex Deutschpopdamen, wie Jasmin, Swetlana oder die sich derzeit auf Malerei fokusierende Anne Milayne produziert. Dafür liefert der junge Vater aus Leipzig-Leutzsch das ganze Paket: Studio, Songwriting, PR&ÖA. Vom ersten Schrei bis zum Erfolg sozusagen.
Daneben reibt er sich aber auch an der Stadt, die seine Heimat ist, ist unzufrieden und glücklich, wie der hiesige Bürger eben sein Dasein gestaltet.
Dass Leipzig aber nun nicht das beste Pflaster für Deutschpop ist – wie zum Beispiel das proletarisch weit durchfurchterte Ruhrgebiet – ist ihm bewusst, hält ihn jedoch nicht ab, weiter seinen Traum von den schönen Liedern zu bearbeiten. Gut so. Schließlich brauchts auch Kämpfer, wo der Acker voller Steine ist. Nur Indiepop und HipHop, Metal und Punk ist ja auf die lange Zeit auch langweilig.

Herr Sens, vollenden Sie bitte diesen Satz: An Leipzig hat mich in letzter Zeit besonders aufgeregt, dass …
… es Eltern sehr schwer gemacht wird, eine Kindertageseinrichtung für ihren Nachwuchs zu finden. Obwohl es eine gesetzliche Pflicht gibt, scheint das der Stadt egal zu sein. Da werden z.B. Gelder für Umfragen verschwendet, die völlig unnötig sind, weil das Ergebnis bereits bekannt ist. Nur damit man sagen kann: ”Wir haben was getan.“

Was muss sich ändern?
Ich finde, es sollte weniger Augenmerk auf Prestigeprojekte gelegt, sondern wichtige Missstände behoben werden. Auf diese machen die Bürger in ihren Stadtteilen auch regelmäßig aufmerksam, aber so was wie ein Volksentscheid findet nur sehr selten statt.

Wie würden Sie Leipzig beschreiben, für den, der die Stadt nicht kennt?
Leipzig hat alles! Na gut fast alles … Es fehlt an natürlichen Bergen (und was damit verbunden ist), aber die sind auch schnell zu erreichen, wenn man das will. Ansonsten bietet Leipzig wirklich alles! Selbst FKK Strände in greifbarer Nähe und einen FKK Club, wie ich letztens an einer Hauswandwerbung gelesen habe.

Welcher Ort ist Ihnen der liebste in der Stadt?
Ich mag es eher ruhig und sinnlich (deswegen habe ich ja auch mein Musiklabel ”Sensual Media“ genannt – und als Wortspiel zu meinen Namen). Daher ist mein Lieblingsort der Palmengarten. Ein herrlicher, vielfältiger Park, für diejenigen, die Ruhe suchen oder eine entsprechende Foto-Location.

Wenn Sie in die Zukunft schauen, welche Pläne und Visionen haben Sie?
Ich möchte mein Musiklabel weiter ausbauen. Mit neuen Künstlern zusammenarbeiten, interessante Projekte in Angriff nehmen und die Medienwelt auf diese aufmerksam machen. Das Ziel ist sehr hoch gesteckt, weil es unbekannten Künstlern generell nicht leicht gemacht wird, diesen Zustand zu ändern. Aber sich anpassen oder seine Werte verkaufen, kommt für mich nicht in Frage! Es würde nicht nur sämtliche Kreativität zerstören, es würde auch schlicht und ergreifend keinen Spaß mehr machen.

John Alex wünscht sich die Welt musikalisch etwas bunter!

John Alex wünscht sich die Welt musikalisch etwas bunter!

Worauf freuen Sie sich in der nächsten Zeit besonders?
Oh, das ist schwierig, weil es immer so viel gibt, worauf ich mich freue. Sei es privat oder geschäftlich. Beispiel: Die Produktion von einen neuen Song oder das dazugehörige Musikvideo. Ich freue mich dann immer, wenn es ein Projekt ist, was meine Handschrift trägt. Wenn das Ergebnis etwas Einzigartiges ist und gerade das von den ”Konsumenten“ (blödes Wort) geschätzt wird.
Besonders würde ich mich aber freuen, wenn jemand diese Zeilen liest und aus Interesse Kontakt zu mir sucht. Sei es Sänger/innen, Veranstalter, Medienleute …
Der Wegweiser lautet: http://www.Sensual-Media.de

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