Fußballmutti sein ist ein schönes Hobby – Portrait Eva Brackelmann

erschien im PORT01 Leipzig Dezember:

Derzeit ist viel zu tun für Eva Brackelmann. Trotzdem dampft der Tee in der Brackelmannschen Küche im Leipziger Westen sehr entspannt und Genuss versprechend vor sich hin. Alles sehr warm und herzlich.
„Das familiäre Hinterland managt mein Mann.“ sagt sie schmunzelnd und: „Das Zauberwort ist die Qualitätszeit. Das heißt nichts anderes als: Keine Störung, wenn wir in Familie sind.“ Schwierig bei ihrer Ehrenamts-Palette: Landesvorsitzende der AG Sozialdemokratische Frauen Sachsens, Mitglied in der Versammlung der Sächsischen Landesmedienanstalt, Stadtbezirksbeirätin Leipzig-Altwest, Mitglied im Behindertenbeirat Leipzig und Mitglied im Schulgemeinderat der Montessori-Grundschule für die Tiger-Klasse. Damit ist aber nun mal kein Kühlschrank zu füllen, also ist die Umtriebige auch noch Geschäftsführerin der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen und moderiert und konzipiert Projekte, unter anderem für Stiftungen.
„Es hat sich ja schon herumgesprochen, dass ich gerne die SPD-Kandidatin für den Bundeswahlkreis Leipzig I werden möchte.“ verrät sie uns, bis zu denen sich eben dahingehend noch nichts herumgesprochen hat und weiter: „Das bedeutet auch, Leipzig etwas größer zu sehen und klar zu schauen, wo kann für Leipzig mehr von Bundesebene aus getan werden.“ Themen sind da, laut Brackelmann, die Ausstattung der Kommunen mit Finanzen zu allvorderst. Und die Fragestellung: wie können alle Menschen in allen Konstellationen hier in Leipzig zufrieden und menschenwürdig leben.
Dafür macht sie etwas, was nicht alltäglich ist im politischen Geschäft: mit Menschen reden und nicht über sie.

by pr

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Um dies auch wirklich umzusetzen tingelt sie durch Vereine, Initiativen und Gruppen, ist aber auch im familiären Leben nicht in der Langeweileschleife zugange: „Fußballmutti sein ist ein schönes Hobby – zumal unsere Tochter und unser Sohn beim SV Lindenau 1848 in der F-Jugend spielen. Ich kann nicht immer dabei sein, aber immer, wenn es passt. Rumgärtnern und ernten und Blumen blühen sehen, das ist definitiv eine große Leidenschaft.“ So ists ja auch mit der Demokratie, die geht auch nur mit Hege und Pflege.
VT

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