Laudatio: ZUM SIEBTEN JAHR DEM HEIM & MARKUS (und auch unserer Steffi) und den guten Menschen an den Zapfhähnen und natürlich auch Euch, liebe Gäste

geschrieben & gehalten für & im HelHEIM zu Leipzig:

Sieben Jahre Helheim, sieben Jahre Heimat, Wohnzimmer, gute Musik, Lakritzschnaps, herausragend gutaussehende Thekenkräfte und sattmachendes und hundertprozentig hippsterverdrängendes Essen. Aber vorallen Dingen waren das sieben Jahre Schwerstarbeit, Höhen & Tiefen, grandiose Feste, phänomenale Erlebnisse und Berge von Erfahrungen und Emotionen.
Hier im Hause des ewigen Markus tafelten wir und lernten wir Menschen kennen, die einfach einen klitzekleinen Hauch uncooler waren und sind, die aber genau dadurch herzlicher und menschlicher in unseren Leben haften, angenehmer als in irgendwelchen szenigen Läden, in denen irgendwelchen, wie auch immer gearteten Trends hinterher gehechelt wird.
tannersbytanner
Dafür ist Dank auszusprechen, dafür sollen die Bembel aneinander klingen und der Gerstensaft schäumen. Das hier ein Laden weiterhin existiert, den es nach marktwirtschaftlichen Prämissen überhaupt nicht geben dürfte, schließlich sind reine Konsumisten vom hiesigen Interieur doch eher abgestoßen, grenzt schon an ein Wunder!

Doch wie ich schon eingangs erwähnte, Wunder müssen erarbeitet werden, nicht nur mit einem eingefrorenen professionellen Lächeln über die Theke, einem steinernen Höfe-am-Brühl-Verkaufsgrinsen – sondern mit dieser menschlichen Note, die unseren Sozialarbeiter der Herzen, den Markus Böhme an sich, so golden macht.

Schön auch zu spüren, dass Metal mehr sein kann als Pandabemalung und finstres in Wäldern herumstehen, dass Metal eine doch sehr konstruktive Lebenseinstellung ist. In der man sich wohlfühlen kann und in der man erwachsen werden darf.

Aber auch Euch, liebe Geldhierlasser und Innen, auch Euch ist Dank zu sagen, schlussendlich für Euer Hiersein und Euer Sauererspartes, dass Ihr mit uns teilt, ja fasst schon liebevoll in Markus Kasse wandern lasst. Denn dieser Geldfluss ist es, der hier den Strom zum Fließen bringt, der wiederrum die Herdplatten erwärmt, die dann wiederrum das Heimessen zum Brodeln bringen und ganz am Ende einer unwahrscheinlich komplizierten und Universen beschäftigenden Folge von Unabwägbarkeiten Genuss&Geschmacksknospen zum Jubilieren bringt. Und man mag es kaum glauben, auch die Miete muss bezahlt werden, Versicherungen und all so ein Fusel wollen pekunär befriedigt werden und der Markus, ja auch der  muss hin und wieder ein neues Hemd bekommen.
Dafür gebt Ihr Euer Geld, nicht für ein Haus auf den Balearen und einen fetten Schlitten, hundert Prostituierte und mehrere Nebenfrauen, die sich Markus zu halten scheint, nein, für den Erhalt Eurer/ Unserer Heimat.

Fast schon Naturschutz!
Fast schon Milieuschutz!
Dafür verdienen wir Orden.

Und jetzt trinkt auf die nächsten sieben Jahre und die danach und die danach…
PROST!

Volly Tanner/ 20.10.2012/ Leipzig/ trunken!

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