Das letzte Wort hat … Anne Milayne (Interview!)

erschien schon im FRIZZ Leipzig:

Das letzte Wort in diesem Monat hat Anne Milayne. Sie singt Deutschpop, mit Auftritten auf dem Leipziger Wasserfest oder der Balloon Fiesta, sie malt, sie schauspielert von „In aller Freundschaft“ über „SOKO Leipzig“ und war Mitwirkende im Musical Evita in Leipzig, Mannheim, Hamburg. Dazu studiert sie B.A. Kunstpädagogik außerschulisch und hat eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und ein Jahr Berufspraxis in petto. Und sie ist wirklich charmant.

Anne Milayne, vollenden Sie bitte diesen Satz: An Leipzig hat mich in letzter Zeit besonders aufgeregt, dass …
… die Leipziger Verkehrsbetriebe wohl vergessen haben, wie das mit humanen, einigermaßen tragbaren Preisniveaus funktioniert. Da klimmt nicht nur unser Benzin in unerreichbare preisliche Höhen, nein, die Bahn zieht auch noch mit. Vielleicht sollten wir als Transportmittel wieder die guten alten Pferde einführen?

Was muss sich ändern?
Nun … Auch, wenn ich viel zu gerne mal frech mit meinem Fahrrad über rote Fußgängerampeln fahre, oder, wie ich leider gestehen muss, mich auch gerne vorsichtig auf dem Rad durch die Fußgängerzone schleuse, habe ich doch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Und da einige meiner Freunde und Bekannte aus dem Leipziger Rechtssystem stammen, muss ich sagen – da sollten sich ein paar Dinge tatsächlich ändern! Denn es kann nicht sein, dass man doch ab und zu den Eindruck hat, manch „Bösewicht“ – da meine ich zum Beispiel diese die Stadt unsicher machende Crystalkiddiegang oder marodierende und vandalierende „Fußballfans“ – darf sich mehr erlauben als ein Polizist, der nur versucht, ein bisschen Ordnung im Chaos zu schaffen – um es gelinde auszudrücken … Was ja an sich nicht nur die Stadt Leipzig betrifft.
by pr
Wie würden Sie Leipzig beschreiben, dem der die Stadt nicht kennt?
Wenn Sie mich so fragen, muss ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen – als ich vor mehreren Jahren das erste Mal in der Stadt war – Sie müssen wissen, ich bin die meiste Zeit meines Lebens auf dem Lande aufgewachsen, wo man seltenst mit Straßenbahnen oder dergleichen in Berührung kommt – stand ich eines frühen Morgens vor dem Ticketautomaten einer Straßenbahn. Erst einmal etwas unschlüssig, welche Tasten zu bedienen sind. Und dann passierte etwas, was ich bisher wirklich nur in dieser Stadt so erlebt habe – völlig selbstverständlich, ich hatte den Ticketautomaten tatsächlich gerade mal eine Minute länger als normal betrachtet, als auch schon eine Passantin freundlich fragte, ob sie mir nicht helfen könne. Ich muss sagen, über so viel plötzliche unerwartete Nettigkeit war ich perplex. Es braucht sich also kein Fremder in dieser Stadt zu fürchten – die Leipziger sind wirklich sehr hilfsbereite Menschen. Neben der riesigen Vielfalt an kulturellem bunten Leben, die die Stadt bietet, der lebendigen aber nicht zu quirligen Innenstadt und den nahen erholsamen Parks ist es eine Stadt, wo sich jedermann wohlfühlen und vielleicht sogar neu entdecken kann.

Welcher Ort ist Ihnen der liebste in der Stadt?
Die Treppen vor der Oper am Augustusplatz. Ich liebe es, dort mit meiner Freundin in der Sonne zu sitzen. Genüsslich schlürfen wir einen großen Caramel Macciato, brüten voller Begeisterung tausend neue Ideen aus, oder schwelgen einfach nur in Erinnerungen.

Wenn Sie in die Zukunft schauen, welche Pläne und Visionen haben Sie?
Oh, ich möchte gerne mein Studium fertig bekommen, was laut Plan im nächsten halben Jahr passieren wird, um dann endlich frei sein zu können, meinen künstlerischen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen – Kunst machen, Musik machen und vielleicht auch endlich mal wieder ein bisschen Schauspielerei …
Mein Traum ist es ja, auch berufsmäßig eine künstlerische Lücke zu finden. Vielleicht auch in Kombination mit mehreren Richtungen. Wir werden sehen.

Worauf freuen Sie sich in der nächsten Zeit besonders?
Auf die neuen Songs, die mein Produzent vom Leipziger Label Sensual Media und ich im Herbst, also jetzt, produzieren wollen. Und auf das Einrichten meines kleinen Ateliers in meiner neuen Wohnung.
<http://www.anne-milayne.de/&gt;

Text: Volly Tanner/ Foto: PR

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