Die kleinen, interessanten Projekte (Portrait LINDA GUTMANN)

war auch schon im ZEITPUNKT KULTURMAGAZIN:

Schön, wenn Innovation glücklich macht. Linda Gutmann, die „gute Seele“ im Kinderklamottenladen „Schwesterchen & Schwesterchen“ jedenfalls ist dies: glücklich. „Im Mai eröffnen wir einen weiteren Laden auf der Karl Heine Straße, dort wird es ab voraussichtlich Juni handgefertigte Sachen verschiedener vorrangig Leipziger Leute geben und ich habe dort endlich meine Werkstatt, in der ich mich so richtig auslassen kann! Der Second Hand in der Weißenfelser Straße bleibt als solches mit einer winzig kleinen Auswahl an handgefertigten Dingen. Dankbar feiern wir ein kleines Fest am 7. Mai vor dem Schwesternladen, da hat er seinen zweiten Geburtstag. es gibt kostenlos Zuckerwatte! Am 29. Mai ist der Schwesternladen mit einem Stand bei der Ökofete im Clarapark vertreten.“

linda by volly

Und so bekommen all die Kleinlabels, Paprika und Endorphine – und wie sie alle selber filzen und nähen – ein neues Domizil. Linda selber, die auch unter dem Namen Lilienschimmer aktiv ist und Kleinkinderschuhchen herstellt und die Unikate verkauft, hat auch eine Definition, die warm macht, für ihren Labelnamen: „Ich liebe weiße Lilien, meine Tochter heißt Lilli, also habe ich nicht lange gezögert beim Finden eines Labelnamens für meine geschneiderten Sachen, und genommen, was eh schon da war! Die Lilie steht für Reinheit, Klarheit, das finde ich wunderbar!“.

Die alleinerziehende Mutter, die ja eines ihrer größten Interessen – das Nähen – zum Job gemacht hat und mit Laden und ihrer fünfjährigen Tochter eigentlich voll ausgelastet ist genießt Kultur hauptsächlich im Leipziger Westen: „Gerne nutze ich die Stadtteilkultur in punkto Westpaket/besuch, nutze die Bibliothek und finde die Buchkinder ganz großartig! Fehlen darf nicht die Schaubühne und
Schauburg. Demnächst will ich unbedingt mal ins Lurukino. Also ich bin da wohl ziemlich stadtteilbezogen, wobei mich auch Großes wie Oper oder Gewandhaus interessieren, aber da isses wieder, das große hektische Zentrum. Es fehlt das kleine feine Etwas. Für mich jedenfalls. Die vielen kleinen, interessanten Projekte ziehen mich an.“

http://schwesterchenundschwesterchen.de

Volly Tanner

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