Nach dem Ich-will-meine-Freiheit-Taumel (Juliane Wilde Portrait)

erschien gerade auch im Zeitpunkt Kulturmagazin:

Eltern werden, das ist mehr als ein Abenteuer. Das ist auch Neubeginn und Wertewandel – wenn´s gut geht. Bei Juliane Wilde, die irgendwie schon jeder einmal auf irgendeiner Bühne gesehen hat, wars der Schritt auch in ein anderes Metier.

Vorher waren da seit dem 13ten Lebensjahr Gitarrenspiel, später Hermunduren, Style Confusion Soundsystem, Miyukah, etwas Jazznachwuchsorchester, Performance und Elektro-Pop – nun ist es eher Lärm und Kinderlied. So macht Juliane heuer SonntagsMusik im Kap West, zweimal monatlich (06.03. & 20.03. & 10.04.; 16 Uhr) : „Da kommen alle die Lust haben, nach dem Mittagsschlaf, trinken dort Limo, Kaffee und essen Waffeln und dann musizieren wir zusammen, alle Kinder und Großen, die Claudia Plötner am roten Akkordeon und ich mit blauer E-Gitarre.“

bei privat

Neben ihrem kleinen Projekt Rheinsberg, einem elektronischen Zweier mit Marcus Horndt ist aber eben gerade auch der zweite Silberling der WILDEn BANDE in aller Ohren, nach „Eine Kinderplatte“ nun „Die Grüne“: „Die WILDE BANDE ist meine Bande. Ich bin die Chefin. Ich sage, welche Lieder wir spielen, wie wir sie verwandeln und alle machen mit.“ Und sie schwärmt weiter: „Mit der BANDE stehe ich auf der Bühne. Die Kinder kommen und erfahren ein Konzert, mit Licht, Mikrofonen, sehr guten Musikern, Sterntaler-Diskokugel, Applaus, Zugabe… dafür bearbeiten wir bekannte Kinderlieder oder Volkslieder, so können sie gleich mitsingen. Die pressen wir für Fans dann auch auf CDs.“ Die Mutter zweier Töchter – vier und zwei und beide super!, wie sie sagt, macht sich aber auch Gedanken über Leipzig und die hiesigen Kindereien. „Mein Gefühl ist, dass sie einen großen Platz haben. Ich glaube, sie erinnern uns an Dinge, die wir vergessen haben, die keine Rolle mehr spielten, im jugendlichen Ich-will-meine-Freiheit-Taumel. Es geht um Bewusstsein, um Besinnung, um Werte finden, um diese selber dann zu leben. Denn erzählen können wir den Kindern viel – sie nehmen das, was sie erleben.“

www.julianewilde.de

Volly Tanner

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